neuroraum-DozentInnen im Interview

M. Sc. Daniel Schlüter, Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Bielefeld

Herr Schlüter, auf ein Wort…

Seit Abschluss meines Psychologiestudiums im Jahre 2021 bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Bielefeld tätig. In unserer Arbeitsgruppe „Altern und kognitive Neurowissenschaften“ befassen wir uns mit verschiedenen neuropsychologischen und neurowissenschaftlichen Themen, wie z.B. der Fahreignung im höheren Lebensalter und bei neurologischen Erkrankungen, sportassoziierten Gehirnverletzungen, Symbolverarbeitung bei Demenz oder der Neurostimulation bei psychiatrischen Erkrankungen. In den vergangenen Jahren war ich zudem im Rahmen meiner Dissertation mit der Rolle der Selbsteinschätzung in der Fahrtauglichkeitsdiagnostik befasst.

Woher kennen Sie neuroraum und warum wurden Sie dort Dozent?

Auf neuroraum aufmerksam wurde ich durch ein nettes Gespräch mit Gerhard Müller nach einem Vortrag im Rahmen des letztjährigen GNP-Kongresses in Wien.

Was macht neuroraum Fortbildung für Sie attraktiv?

Generell doziere ich gern und freue mich, anderen Menschen Kenntnisse auf dem Themengebiet zu vermitteln, in dem ich selbst mit viel Herzblut forsche. In den vergangenen Jahren konnte ich diesem Wunsch bereits durch das Anbieten universitärer Lehre nachkommen. Neuroraum bietet mir eine attraktive Plattform, nun den Kreis der Lehre zu erweitern und vielen interessierten Kliniker*innen dieses wichtige Themenfeld näher bringen zu können. Dabei schätze ich sehr den netten Kontakt zum neuroraum-Team und die gute Organisation. 

Was wünschen Sie sich für Ihren Kurs bei neuroraum Fortbildung?

Für den Kurs wünsche ich mir allem voran ganz viele interessierte Teilnehmer:innen, die für ihre eigene Tätigkeit viel nützliche Information aus der Veranstaltung mitnehmen können. Ich würde mich sehr über rege Beteiligung und einen guten fachlichen Austausch freuen.

Was macht Ihnen in der klinischen Arbeit bzw. in der Praxis besondere Freude?

Besondere Freude an meiner Tätigkeit bereitet mir die Arbeit mit unseren Proband:innen und Patient:innen. Es gibt mir viel Sinn, den Menschen beratend zur Seite zu stehen und diese in den Grenzen meiner Möglichkeiten dadurch weiterzubringen. Wenn ich fitten älteren Menschen nach der Diagnostik gute Testergebnisse rückmelden darf und die Freude und Erleichterung darüber sehe, geht mir immer das Herz auf.

Wie erholen Sie sich in Ihrer Freizeit? Wie tanken Sie „Kraft“ für Ihre Arbeit? 

In meiner Freizeit mache ich leidenschaftlich gerne Waldspaziergänge und Wanderungen. Auch Reisen und Ausflüge in fremde Städte oder Regionen bereiten mir große Freude. Besonders gut lässt sich das mit meiner Passion für Autos und das Autofahren verbinden.

Interview: Ulrike Mader